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Im Rahmen des Bundesprogramms VIELFALT TUT GUT - Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ) hat die Stadt Nordhausen mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren einen Lokalen Aktionsplan (LAP) entwickelt. Dieser ist ein geeignetes Instrument zur Steuerung von Entwicklungsprozessen zur Demokratie-Entwicklung. Der LAP beruht auf einer spezifischen Analyse der Problemlagen im jeweiligen Fördergebiet. Er verfolgt mit konkreten Maßnahmen und Entwicklungsschritten eine langfristige, integrierte Strategie zur Demokratie-Entwicklung und fördert lokale Vernetzungen und Kommunikationsstrukturen.
Der LAP beinhaltet konkrete Zielstellungen, zu deren Umsetzung gemeinnützige Träger, Vereine und Initiativen aufgerufen sind, sich mit konkreten Einzelprojekten zu bewerben. Darüber hinaus wurde ein Begleitausschuss (bestehend aus 12 Mitgliedern) gebildet, der durch Abstimmung über die eingereichten Projektvorschläge und die Vergabe der Fördermittel entscheidet. Das Kulturamt, als federführendes Amt des lokalen Aktionsplans, verwaltet und begleitet in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle den LAP.
Die Laufzeit des Lokalen Aktionsplanes beträgt 3 Jahre, wobei eine jährliche Fortschreibung erfolgt. Die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel zur Umsetzung des LAP betragen pro Jahr 100.000 Euro. Zur Erfüllung der Zielstellungen des LAP können Einzelprojekte (mit einem Förderumfang von maximal 20.000 Euro jährlich) gefördert werden. Folgende Leitziele wurden mit der Erarbeitung des Lokalen Aktionsplanes für das 1. Förderjahr formuliert:
* Förderung von Kompetenzen gegen rechtsextreme Strukturen und Tendenzen in der Stadt Nordhausen
* Initiierung und Begleitung interkulturellen Lernens und antirassistischer Bildungsarbeit
* Auseinandersetzung mit der speziellen Geschichte und der kulturellen Identität der Stadt Nordhausen
gefördert durch