18 sogenannte Stolpersteine gibt es schon in Nordhausen. Mit Namen und Todestag sollen sie an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die Steine, die jeweils vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer in die Straße eingelassen werden, sollen dieses Jahr Zuwachs erhalten. Vier weitere Stolpersteine des Kölner Aktionskünstlers Gunter Demnig sind geplant. Um die Erinnerungsarbeit zu unterstützen, entwirft der überregionale Verein "Gegen Vergessen für Demokratie" eine Broschüre, die als Begleitprogramm die verschiedenen Schicksale anhand ihrer Biografien personalisieren soll. Zu Namen und Todesdaten kommt eine Geschichte, die sinnstiftend den reinen Daten eine Identität und Leben gibt. Die Broschüre wird, neben den Biografien, einen Abriss der Geschichte Nordhausens im Nationalsozialismus enthalten, und soll auch als Unterichtsmaterial für die Schulen der Stadt und des Landkreises dienen.
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Die Geschichte der Stolpersteine
